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Beim Einkauf sollten Sie stets darauf achten, dass die Wurzeln fest
sind und keine weichen Stellen aufweisen. In ein feuchtes Küchenpapier
oder Tuch gewickelt bleibt der Meerrettich im Gemüsefach des Kühlschrankes
mehrere Tage frisch. Geschälter Meerrettich, entweder in Stücke geschnitten
oder geraspelt und mit etwas Zitronensaft vermischt, ist auch zum Einfrieren
geeignet. Er hält in der Tiefkühltruhe ca. 4-6 Monate, verliert aber
etwas an Aroma.
Die Meerrettichwurzel hat im rohen Zustand einen frischen, herben
Geruch. Wird sie geschnitten oder gerieben, reizen die freigesetzten ätherischen Öle
die Augen zu Tränen. Um Tränen beim Reiben des Meerrettichs
zu vermeiden, schneidet man am besten den Meerrettich schnell in
ganz schmale Scheiben und zerkleinert ihn dann in der Küchenmaschine.
Alle Arbeiten sollten am offenen Fenster (oder unter einem Wrasenabzug)
bzw. in der Nähe von fließendem Wasser ausgeführt
werden.
Die Wurzel sollte nur soweit geschält werden, wie sie gerade
benötigt wird. Denn die ätherischen Öle verflüchtigen
sich schnell und die wertvollen Inhaltsstoffe gehen verloren. Grüne
Stellen unter der Schale schneidet man heraus, da sie bitter schmecken
können. Wird der Meerrettich fein gerieben oder geraspelt,
sollte er sofort mit etwas Zitronensaft vermengt werden,
damit er nicht braun wird (Meerrettich enthält viel Vitamin
C). Oder man gibt ihn direkt in die vorbereitete Speise oder Soße
hinein. Ganz wichtig ist, dass man den Meerrettich erst kurz vor
dem Servieren den Speisen zufügt, damit er möglichst
wenig von seinem Aroma verliert.
Wer es intensiv scharf mag, nimmt hierfür den frisch geriebenen
Meerrettich, wie gesagt etwas Zitrone oder Essig daran, damit er
schön weiß bleibt. Wer die Schärfe etwas abmildern
möchte stellt daraus einen Apfel- oder Orangenmeerrettich
her. Sehr lecker schmeckt auch der Preiselbeermeerrettich (siehe
auch unsere Rezept-Tipps), der zusätzlich noch mit etwas geschlagener
Sahne vermischt werden kann. |