Für Pferdebesitzer


Meerrettich Und Ingwer für das Pferd


Meerrettich gilt als das “natürliche Antibiotikum“ für Pferde. Der Meerrettich wirkt antimikrobiell gegen Erreger, fördert die Durchblutung und ist reichhaltig an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Er wird häufig bei Pferdehusten, Einschuss und Zahninfektionen gefüttert. Aber auch eine Meerrettichkur (eine Woche) alle paar Wochen tut den Pferden insbesondere den schon etwas älteren Pferden einfach gut!

Da die Senföle , die die Schärfe des Meerrettichs ausmachen, schon im Dünndarm resorbiert werden, wird die Dickdarmflora, die für die Verdauung und das Immunsystem so wichtig ist, nicht angegriffen. Eine Resistenzbildung von Keimen ist in bisherigen Studien nicht nachgewiesen worden. Auch bei einer längeren Gabe von Meerrettich beim Pferd sind Nebenwirkungen sehr selten und gering. Jedoch ist bei dauerhafter, herkömmlicher Antibiotikagabe mit schweren Nebenwirkungen zu rechnen.

Von vielen Pferdebesitzern wird der Meerrettich in Wechselwirkung mit Ingwer gefüttert. Die Dosieranweisungen hängen von der Schwere der Infektion, aber auch vom Gewicht des Tieres ab. Fragen Sie in besonderen Fällen bitte Ihren Tierarzt. In der Regel beginnt man bei einem nicht am Meerrettich gewöhnten Tier mit einer Anfütterung von 20-25 g pro 100 kg Körpergewicht. Dies kann bis zu einer Gabe von 50-75 g pro 100 kg Körpergewicht ausgeweitet werden. Am besten eignet sich der frisch geriebene Meerrettich, sowie (schon vorher geraspelt) tiefgefrorener Meerrettich.

Das Anfüttern sollte in der Regel kein Problem darstellen, da Pferde den Meerrettich im Allgemeinen gerne mögen. Wahrscheinlich ist auch die Namensgebung vom Meerrettich aus dieser Vorliebe der Pferde entstanden. Vermutlich kommt das deutsche Wort aus dem Germanischen Marha = Pferd, später Mähre. Und auch im“ englischen Horseradish“ ist eindeutig der Bezug zum Pferd wiedererkennbar.

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