Frische Tamarinden | Sauerdatteln

  • Frische Tamarinden gelten mit ihrem süßsauren Geschmack und dattelartigen Konsistenz als wahre Delikatesse.
  • Tamarinden können vielseitige kulinarische Verwendung finden, ob in Vorspeisen, Soßen, Marinaden, Suppen, zu Fisch- oder Fleischgerichten, Desserts, Marmelade oder als Erfrischungsgetränk.
  • Tamarinden sind reich an Mineralien und Vitaminen. Außerdem enthalten sie vergleichsweise viel Eisen, sodass sie besonders für Menschen attraktiv sind, die sich vegetarisch oder vegan ernähren und daher andere Eisenlieferanten als Fleisch benötigen.
  • Frische Qualität der Güteklasse 1, aus sorgfältigem Anbau sowie nachhaltiger Landwirtschaft mit anschließender handverlesener Sortierung und Abfüllung in Manufaktur.

Ursprungsland: Thailand

3,75 €

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Produktinformation

Tamarinden (auch bekannt als Sauerdattel oder indische Dattel) sind Hülsenfrüchte des Tamarindenbaums und gehören als einzige Art ihrer Gattung den Johannisbrotgewächsen an.

Herkunft und Fakten

Ursprünglich stammen Tamarinden aus Nord-/Ostafrika, wobei sie nachweisbar erst in Indien an Bedeutung zu scheinen gewannen. Zumindest deuten archäologische Pfunde in der Nähe des Ganges von ca. 3300 Jahre alte Holzkohle aus den Hülsen der Tamarinden darauf hin. Der Name Tamarinden leitet sich mutmaßlich aus dem arabischen Begriff „tamar indi“ ab, was so viel bedeutet wie „indische Dattel“.

Mutmaßlich von Indien aus verbreiteten sich die Tamarinden als Nutzpflanze in trockene Gebiete der Tropen und Subtropen u.a. nach Süd- und Osterasien, den Mittelmeerraum und nach Südamerika. Zu den wichtigsten Produzenten gehören heutzutage Indien, Thailand, Vietnam, Malaysia, Brasilien und einige afrikanische Staaten. 

Biologie

Tamarinden weisen meist eine gekrümmte Form mit einer Länge von etwa 3 – 15 cm und einen Durchmesser von ca. 2 – 4 cm auf. Je nach Sorte sind sie hell-, zimtfarben- bis dunkelbraun. Im Inneren der Hülsen liegen die Samen, die von einem essbaren dunkelbräunlichen bis schwarzrötlichen Fruchtfleisch umhüllt sind. Sie wachsen von Dezember bis März in praktisch allen trockenen subtropischen und tropischen Gebieten.  

Geschmack

Tamarinden lassen sich in zwei Gruppen einteilen. Es gibt Sorten, die einen süßsauren Geschmack mit einem bräunlichen Fruchtfleisch aufweisen (meist gezüchtete Sorten) und es gibt Sorten die einen sehr sauren Geschmack mit einem dunkleren Fruchtfleisch aufweisen (meist wilde Sorten). Wir vermarkten ausschließlich Tamarinden der ersten Gruppe, da sie einen angenehm fruchtigen Geschmack aufweisen.

Inhaltsstoffe

Reife Tamarinden sind reich an Mineralien und Vitaminen. Außerdem enthalten sie vergleichsweise viel Eisen, sodass sie besonders für Menschen attraktiv sind, die sich vegetarisch oder vegan ernähren und daher andere Eisenlieferanten als Fleisch benötigen. In der asiatischen Volksheilkunde wird ihnen sogar eine antiseptische Wirkung nachgesagt und als Mittel u.a. gegen Verstopfungen verwendet. 


Lagerung und Haltbarkeit

Tamarinden lassen sich bei richtiger Lagerung problemlos mehrere Monate frisch halten. Ideal ist eine kühle Lagerung an einem lichtgeschützten Ort. Die optimale Lagertemperatur liegt bei ca. 6-8°C. Alternativ lassen sich frische Tamarinden auch über mehrere Monate im Eisfach lagern. Allerdings verliert das Fruchtfleisch mit der Zeit an Aromen. Bei Zimmertemperatur sind Tamarinden mindestens eine Woche haltbar.

 

Verwendung

Tamarinden kommen vor allem in der asiatischen und südamerikanischen Küche zum Einsatz. Auch in einigen afrikanischen Ländern finden Tamarinden in den unterschiedlichsten Varianten kulinarische Verwendung.

  • Aus den Tamarinden werden beispielsweise in Mexiko und Kolumbien – häufig zusammen mit anderen Gewürzen – Süßigkeiten („Pulparindo“) hergestellt.

  •  In Thailand erfreuen sich Tamarinde sehr großer Beliebtheit. Sie werden zu zahlreichen Gerichten frisch oder getrocknet süß, sauer oder salzig zubereitet und gegessen. (z.B. „Pad Thai“)
  • Auf den Philippinen dienen Tamarinden als Hauptzutat beliebter Suppen und Eintöpfe („Sayur Asem“). In der Indischen Küche findet man Tamarinden häufig in einer Vielzahl süßsaurer Gerichte wie z.B. in Chutney-, Curry- oder Reisgerichten wieder.

  • In China und Indonesien dienen Tamarinden als gesunder Essigersatz, der in vielen Gerichten für den typisch asiatisch süßsauren Geschmack sorgt (Ayam Goreng).

  • Im Nahen Osten stellt Tamarindensaft eine gesunde Alternative zu Cola da.

Insgesamt sind Tamarinden sehr vielseitig einsetzbar. Ob in Vorspeisen, Soßen, Marinaden, Suppen, zu Fisch- oder Fleischgerichten Desserts, Marmelade oder als Erfrischungsgetränke